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Diesen Beitrag präsentieren wir mit freundlicher
Genehmigung des Ruhrverbands.
Vorausschauende Planung ist wichtig
Meteorologische Extreme stellen den Ruhrverband vor eine Herausforderung.

Das andere meteorologische Extrem, durch hohe Niederschläge verursachte Hochwasser, zeigte sich im Januar 2005. Nach extremen Regenfällen schwollen die Zuflüsse innerhalb eines Tages an. Während dieser Phase wurde der Hochwasserabfluss in der Spitze um gut 190 m³/s verringert, so dass den unterhalb im Lenne- und Ruhrtal liegenden Ortschaften durch das Talsperrensystem deutlich höhere Wasserstände erspart blieben.
Kaum ein Beobachter des Hochwassers kann sich vorstellen, wie hoch die Pegelstände gestiegen wären, wenn das aus Essen zentral gesteuerte Speichersystem nicht verfügbar gewesen wäre.

Damit die Wasserwerke ständig Trinkwasser aus der Ruhr aufbereiten können, muss nicht nur genügend Wasser fließen, es muss auch von guter Qualität sein. Dazu betreibt der Ruhrverband zwischen Brilon und Duisburg und zwischen Olpe und Wickede insgesamt 77 Kläranlagen, in denen häusliche und vorbehandelte gewerbliche Abwässer sehr sorgfältig gereinigt werden, bevor sie in die Bäche und Flüsse eingeleitet werden.